Meine Bücher im Juni

Nun ist der Juli schon wieder halb vorbei bevor ich es geschafft habe, meine Juni Bücher zu besprechen. Time flies. Auch zu Post-Corona-Zeiten. Der erste Urlaub nach Monaten, mein Geburtstag, so viel kam dazwischen. Deshalb gibt es diesen Monat nur die Titel und keine langen Rezensionen. Obwohl ein paar Worte will ich doch zu Kate Kirkpatricks Buch über Simone de Beauvoir verlieren, weil ich es so großartig finde. Kirkpatrick nähert sich Simone de Beauvoir als Philosophin und erzählt dadurch ihr ungeheuerliches Leben. Simone de Beauvoir war eine der einflussreichsten Intellektuellen des zwanzigsten Jahrhunderts. Ihr Buch »Das andere Geschlecht« hat die Art und Weise, wie wir über Geschlechtergrenzen denken, für immer verändert. Dennoch wurde ihr Leben weitgehend falsch dargestellt und zutiefst missverstanden. Kate Kirkpatrick greift auf bisher unveröffentlichte Tagebücher und Briefe zurück, und gibt einen spannenden Einblick in Beauvoirs Beziehungen, ihre Philosophie der Freiheit und der Liebe und ihr Ringen darum, sie selbst werden zu dürfen. Das ist unbedingt lesenswert.

Hier sind meine weiteren Bücher des Monats Juni:

Kate Kirkpatrick, „Simone de Beauvoir: Ein modernes Leben“, Piper Verlag, 2020, 528 Seiten, 25 Euro

Eugen Ruge; „Metropol“; Rowohlt Verlag, Hamburg 2019, 431 Seiten, 24,- Euro

Ayobami Adebayo, „Bleib bei mir“, Piper Verlag, München, 352 Seiten, 22 Euro

Kate Kirpatrick, „Simone de Beauvoir: Ein modernes Leben“, Piper Verlag, 2020, 528 Seiten, 25 Euro

Ragnar Jonasson, „Dunkel“, btb, 2020, 384 Seiten, 15 Euro

Jørn Lier Horst, „Wisting und der Tag der Vermissten“, Piper, 2017, 384 Seiten, 15 Euro

Reni Eddo-Lodge, „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“, Tropen Verlag, 2020, 272 Seiten, 10 Euro

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